
Herbst auf südtirolerisch
Weinverkostungen in geselliger Runde und dabei die Spezialitäten der Südtiroler Küche genießen....
Vom Erfahrungsaustausch unter Winzern...
Wenn die Tage gegen Ende September langsam kürzer werden, dann beginnt sie, die
Törggele-Saison. Ursprünglich trafen sich zu dieser Zeit die Winzer der Gegend, um sich gegenseitig den ersten Wein nach der Lese, den "
Nuien" zu präsentieren. Wie der ebenfalls verkostete
Most - Suser im Jargon der Winzer - kommt der
"junge Wein" (nahezu) frisch von der Presse, was auch der Name dieses nunmehr auch bei Touristen beliebten Brauches beweist:
Törggelen leitet sich nämlich vom Begriff
Torggl ab, welcher die
Weinpresse bezeichnet.
...zum Treffpunkt für Genießer
Heute liegt der Schwerpunkt dieser Treffen nicht mehr allein auf dem
Wein - auch die dazu gereichte "Grundlage" spielt eine wichtige Rolle und liest sich wie eine Liste
Südtiroler Spezialitäten: Die klassische Hauptmahlzeit sind
Speck und
Kaminwurzen. Wer es etwas deftiger mag, kann sich an
Knödeln oder Schlachtplatten mit verschiedenen Wurstsorten gütlich tun. Trotzdem wäre es schade, keinen Platz fürs Dessert zu lassen. Denn auch die sogenannten
"Keschtn" - oder auf hochdeutsch Kastanien - und die süßen
Bauernkrapfen mit Mohnfüllung, welche mit deutschen Berlinern nur wenig gemein haben, sind es wert, probiert zu werden.
In einigen Fällen kann man auch direkt am
Törggele-Betrieb übernachten.
Praktische Informationen
Am schönsten
törggelet es sich in
rustikalen Kellern oder in den so genannten
Buschenschänken. Hier eine
Liste der Betriebe in den einzelnen Ortschaften, die Törggelen anbieten.
Eintauchen in die bäuerliche Welt:
Übernachten beim Bauern im Meraner Land
Einkehren im Hof- und Buschenschank der
Marke Roter Hahn