
Am Schnalstaler Gletscher klingen Instrumente aus Eis
Nach der vielbeachteten
Weltpremiere auf dem
Schnalstaler Gletscher (3.200 m) im Februar 2007 erwartet die Besucher im Schnalstal auch in diesem Winter das weltweit einzigartige „
Icemusic Festival“ mit heißen Klängen aus eisigen Instrumenten. Dabei entstehen am Rande des herrlichen Skigebietes in einer gewaltigen
„Kathedrale“ aus Schnee und Eis Instrumente aus Eis, mit deren Perfektion und Klang der amerikanische Künstler
Tim Linhart und die Münchner Geigenbaumeisterin
Anita Stange-Mantovani das Publikum begeistern. Wechselnde Farben bei der Beleuchtung des „Icedomes“ und der Klangkörper lassen das Musikerlebnis auch optisch zu einem einzigartigen Ereignis werden.
Der Künstler
Tim Linhart wurde 1960 in Kansas (USA) geboren und lebt heute in Nordschweden. Bereits 1984 begann er aus dem Werkstoff Eis in den Vereinigten Staaten überdimensionale Skulpturen zu schaffen. Aber das Material faszinierte ihn nicht nur durch seine Transparenz und Vergänglichkeit, sondern auch durch seinen Klang. So entstand das erste
Instrument aus Eis: ein überdimensionaler
Kontrabass mit Klavierseiten, der im Jahre 1998 in Hyatt Regency Beaver Creek/Colorado (USA) in einem einzigartigen Konzert präsentiert wurde. Das Publikum war auf Anhieb begeistert und so umfasst das „Repertoire“ an Instrumenten heute fast ein
ganzes Orchester.
Die Instrumente werden derzeit vor Ort auf 3200 Meter in einer
Iglu-Werkstatt gefertigt.
Link:
Tim Linhart Instrumente aus Eis
Diese Jahr gibt es eine zusätzliche
Weltneuheit, nämlich ein vollkommen neuartiges
Musikinstrument!
Zusammen mit dem dem inzwischen weltberühmten sizilianischen Cellisten und Komponisten
Giovanni Sollima wollen Tim Linhart und Anita Stange-Mantovani auf dem Schnalstaler Gletscher ein völlig neues Instrument erschaffen, bei dem der Künstler selbst vor dem Instrument sitzt und die sich überkreuzenden Seiten bespielen wird.
Die erste “Kathedrale” aus Eis
Nicht nur die Instrumente werden also aus Eis geschaffen, auch der Veranstaltungsort wird zum architektonischen Erlebnis in der faszinierenden Welt des
Schnalstaler Gletschers. Über einer 15 Meter hohen natürlichen Eishöhle werden zwei „Seitenschiffe“ errichtet und mit einer 12 Meter hohen
Kuppel überspannt. Ein
Kamin inmitten der Kuppel soll eine Höhe von 20 Metern erreichen. In dieser Dimension bisher einzigartig:
Bühne, Sitzreihen, Bar – alles wird aus Eis sein. Wechselnde Farben bei der Illumination des Icedomes sowie der Klangkörper machen die Kathedrale auch optisch zu einem einzigartigen Erlebnis.
Ab 27.01.2008 führt Tim Linhart durch sein architektonisches Meisterwerk aus Eis, jeweils von Mittwoch bis Samstag um 11.00 Uhr. Die Führung ist
kostenlos!
Ice Music Festival
Die Arbeit am Eispalast und den durchscheinenden Instrumenten dauert bis Ende Januar. Interessierte Musiker, Instrumentenbauer und Architekten können in
Workshops daran teilhaben.
Ab 27.01.2008 konzertiert das Ice Music Esemble um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr auf den Eisinstrumenten in der Eiskathedrale. Der Eintritt zu dieser Konzertreihe ist
kostenlos.
Informationen zu Workshops für Architektur und Musik, Führungen und Konzerte sowie Reisearrangements unter
www.schnalstal.it.
Tourismusverein Schnalstal, Tel. +39 0473 679177