
Lana ist die größte und zugleich eine der ältesten
Obstbaugemeinden des Landes und daher für eine museale Aufbereitung des Themas Obstbau hervorragend geeignet. Seinen Sitz fand das Museum im hervorragend erhaltenen mittelalterlichen
Ansitz Larchgut in Niederlana. Dort wird dem Besucher auf mehreren Etagen ein umfangreicher Einblick in das Thema Obstbau geboten. Neben verschiedenen
Ausstellungsstücken, die die geschichtliche Entwicklung des Obstbaus ausführlich darstellen, führen 60 informative
Schautafeln durch das Museum. Der Einsatz neuer Medien und zeitgenössischer Anschauungsmodelle ermöglicht es dem Besucher, sich auf unterhaltsame, aber dennoch informative Weise mit diesem Thema zu beschäftigen.

Obstbaumuseum Lana
Obstbaumuseum Lana
Obstbaumuseum Lana
Obstbaumuseum Lana
Der Aufbau
Im Erd- und Kellergeschoß des Ansitzes wird der Besucher mit der Tradition der Landwirtschaft vertraut gemacht. Aus diesem Grund nimmt die älteste
Weinpresse des Landes, die auf das Jahr 1570 datiert, in diesem Teil des Museums eine dominierende Stellung ein. Im Erdgeschoß des mittelalterlichen Turms widmet sich das Museum der Urbarmachung der einst versumpften
Etsch-Auen und der
Regulierung der Etsch als Grundlage für den Aufschwung des Obstbaus im 19. Jahrhundert und im ersten Stock des Museums wird dem Besucher die
Lebensweise der Obstbauern um die Jahrhundertwende nahe gebracht.
Der prächtige
Barocksaal im zweiten Stock ist Standort wechselnder Ausstellungen zum Thema Obstbau. Den Abschluss des Rundgangs durch das Museum bilden die Exponate im Wirtschaftsgebäude, die dem Besucher die
Entwicklung der Transportmittel sowie die Arbeit der Obstbauern im Wandel der Zeit näherbringen.
Südtiroler Obstbaumuseum
I-39011 Lana - Brandis-Waalweg 4
Tel. 0473 564 387
www.obstbaumuseum.it