Der Südtiroler Apfel

Mit rund 200 Quadratkilometern Anbaufläche ist das Etschtal im Meraner Land das größte geschlossene Obstanbaugebiet Europas. Die Auen entlang der Etsch sind wie geschaffen für den Apfel. Bodenqualität, nachhaltige Landwirtschaft und rund 300 Sonnentage pro Jahr garantieren hochwertige Früchte.
Die Tradition des Obstbaus lässt sich im Meraner Land bis in die Antike zurückverfolgen. Vor allem zwischen Meran und Lana, das heute mit rund 10% der Gesamtproduktion ein Zentrum des Südtiroler Apfelbaus darstellt, breitete sich die Kultur des Obstbaus ab dem 16. Jh. stetig aus. So steht in Lana das erste Südtiroler Obstbaumuseum.

Sortiment und Marken
Das Apfelsortiment im Meraner Land reicht von weitverbreiteten Sorten wie Golden Delicious, Pink Lady, Gala und Granny Smith bis zu weniger bekannten, exquisiten Sorten wie Jonagold, Braeburn oder Morgenduft. Wer alte und heutzutage aus den Marktregalen verschwundene Sorten wie Lederäpfel, Herbst- und Winterkalvill oder Weirouge sucht, wird auf den Märkten und Bergbauernhöfen der Umgebung fündig.

Trockenfrüchte, Apfelsaft und Essig
Biologisch angebaute, alte Apfelsorten wie Weirouge eignen sich hervorragend als Trockenfrüchte und für den Apfelsaft. Der Geschmack von natürlich gepresstem, unverfälschtem Apfelsaft lässt sich, naturtrüb oder gefiltert, nicht mit herkömmlichen Produkten vergleichen. Aus denselben hochwertigen Früchten wird Essig höchster Qualität hergestellt.
Der Apfel eignet sich auch hervorragend als Grundessenz zur Herstellung wirksamer Naturkosmetika. So födert etwa Apfelpektin Gewebe und Zellbildung und hält die Haut elastisch und geschmeidig.

Der Südtiroler Apfelstrudel
Auch bei den traditionellen Mehlspeisen zeigt sich der Einfluss verschiedener Kulturen auf die Südtiroler Küche. So wird beim Südtiroler Apfelstrudel im Gegensatz zum mitteleuropäischen Apfelstrudel Mürbteig verwendet. In die Füllung kommen Apfelscheiben der Sorte Golden Delicious und statt der gehackten Nüsse ausschließlich Pinienkerne.
Tipp: Mit diesem Mürbteig kann man auch verschiedene Kekse backen, indem man Kakao, Nüsse, Kokosflocken usw. dazu mischt.

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Offizielle Website der Ferienregion Meraner Land
07.02.12
07.02.12
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